
Arbeitskräftemangel und Ernteerfolg: Einblicke vom Erdbeerhof Glantz
Im aktuellen Interview mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten spricht der Landwirt und Unternehmer Enno Glantz offen über die Herausforderungen, denen sich sein Erdbeerhof in Zeiten des Fachkräftemangels und der zunehmenden Bürokratie gegenübersieht. Glantz macht deutlich, dass die aktuellen gesellschaftlichen und staatlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen wie seinen Erdbeerhof erhebliche Hürden darstellen.
Die Herausforderungen der 4-Tage-Woche
Enno Glantz äußert sich kritisch zur Diskussion um die Einführung einer 4-Tage-Woche. Er betont, dass eine solche Regelung für die deutsche Volkswirtschaft nicht tragbar sei. „Eine Reduktion der Arbeitszeit würde zu erheblichen Produktivitätsverlusten führen, die sich viele Betriebe nicht leisten können“, so Glantz. Besonders in der Landwirtschaft, wo saisonale Spitzenzeiten eine hohe Flexibilität und Arbeitsbereitschaft erfordern, sei eine 4-Tage-Woche kaum umsetzbar.
Bürokratie als Wachstumsbremse
Ein weiterer Punkt, den Glantz anspricht, ist die überbordende Bürokratie. „Die Vielzahl an Vorschriften und Regularien, die wir einhalten müssen, nimmt uns wertvolle Zeit und Ressourcen, die wir besser in unsere Kernaufgaben investieren könnten“, erklärt er. Diese Bürokratie sei nicht nur ein Hindernis für die Effizienz, sondern auch ein Grund für den Fachkräftemangel, da viele potenzielle Arbeitskräfte von den bürokratischen Hürden abgeschreckt würden.
Mindestlohn und seine Folgen
Glantz warnt auch vor den Auswirkungen eines zu hohen Mindestlohns. „Ein Mindestlohn von 15 Euro wäre für viele landwirtschaftliche Betriebe ruinös. Die Margen in der Landwirtschaft sind ohnehin knapp, und eine solche Erhöhung würde viele Betriebe in den Ruin treiben“, sagt er. Stattdessen plädiert er für eine differenzierte Betrachtung, die die spezifischen Bedingungen und Herausforderungen der einzelnen Branchen berücksichtigt.
Erfolgreiche Mitarbeiterbindung
Trotz der zahlreichen Herausforderungen hat der Erdbeerhof Glantz Strategien entwickelt, um Mitarbeiter erfolgreich zu binden. „Wir setzen auf ein gutes Betriebsklima und faire Arbeitsbedingungen. Unsere Mitarbeiter schätzen die familiäre Atmosphäre und die Wertschätzung, die ihnen entgegengebracht wird“, erklärt Glantz. Diese Maßnahmen seien entscheidend, um in Zeiten des Fachkräftemangels konkurrenzfähig zu bleiben.
Fazit
Das Interview mit Enno Glantz zeigt deutlich, wie sehr landwirtschaftliche Betriebe unter den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen leiden. Die Diskussion um die 4-Tage-Woche, die zunehmende Bürokratie und ein hoher Mindestlohn stellen erhebliche Herausforderungen dar. Gleichzeitig zeigt der Erdbeerhof Glantz, dass mit der richtigen Strategie und einer wertschätzenden Unternehmenskultur auch in schwierigen Zeiten Erfolge möglich sind.
Es bleibt abzuwarten, ob die Politik die Zeichen der Zeit erkennt und die Rahmenbedingungen entsprechend anpasst, um den Fortbestand und Erfolg solcher Betriebe zu sichern. Klar ist jedoch, dass die derzeitigen Bedingungen für viele Unternehmen eine existenzielle Bedrohung darstellen.

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