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12.03.2025
12:53 Uhr

Unionsverrat? Günther liebäugelt mit Links-Kooperation bei Schuldenbremse

In einer bemerkenswerten Kehrtwende, die viele konservative Wähler aufhorchen lassen dürfte, rechtfertigt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) eine mögliche Zusammenarbeit mit der Linkspartei bei der Reform der Schuldenbremse. Eine Entwicklung, die das politische Koordinatensystem der Union weiter nach links zu verschieben droht.

Dramatische Weltlage als Vorwand?

Mit Verweis auf eine sich angeblich "dramatisierende weltpolitische Lage" plädiert Günther für eine Aufweichung der strikten Abgrenzung zur Linkspartei. Der CDU-Politiker, der sich schon in der Vergangenheit als Verfechter einer moderateren Linie gegenüber dem linken Spektrum positioniert hatte, argumentiert, dass die Union für eine Grundgesetzänderung zur Reform der Schuldenbremse auf die Stimmen der Linken angewiesen sei.

Schulden als vermeintliche Lösung

Bemerkenswert ist Günthers fast schon leichtfertige Befürwortung neuer Schulden: "Ich kenne niemanden in der Union, der Zweifel daran hat, dass wir jetzt mindestens Schulden aufnehmen müssen", verkündet er im Table.Briefings-Podcast. Eine Position, die in eklatantem Widerspruch zur jahrzehntelangen Tradition der CDU als Partei der soliden Haushaltsführung steht.

Fragwürdige Rechtfertigungsversuche

Besonders irritierend erscheint Günthers semantische Akrobatik bei der Interpretation des CDU-Unvereinbarkeitsbeschlusses. Seine Argumentation, eine gemeinsame Abstimmung mit den Linken sei keine "Zusammenarbeit im eigentlichen Sinne", wirkt konstruiert und dürfte bei vielen Unionswählern auf Unverständnis stoßen.

Warnung vor dem Linksruck

Diese Entwicklung könnte als weiteres Symptom eines schleichenden Linksrucks in der Union gedeutet werden. Während Günther von "Normalisierung" spricht, stellt sich die Frage, ob hier nicht vielmehr eine gefährliche Verwässerung konservativer Grundpositionen stattfindet. Die Bereitschaft, ausgerechnet bei der Schuldenpolitik mit der SED-Nachfolgepartei zu paktieren, dürfte das Vertrauen vieler Stammwähler in die Union weiter erschüttern.

Zwar beteuert Günther, die Linke sei für Koalitionsbildungen weiterhin kein "normaler Ansprechpartner", doch seine Argumentation für eine punktuelle Zusammenarbeit öffnet möglicherweise die Büchse der Pandora. In Zeiten, in denen Deutschland dringend eine starke konservative Kraft bräuchte, sendet die Union damit ein höchst problematisches Signal.

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