
Nord-Stream-Saboteur: Flucht kurz vor Festnahme in Deutschland
Ein mutmaßlicher Saboteur der Nord-Stream-Pipelines hätte möglicherweise in Deutschland festgenommen werden können. Recherchen von SPIEGEL, ZDF und dem dänischen Rundfunk DR ergaben, dass Wolodymyr Sch. nach den Anschlägen im Herbst 2022 wiederholt nach Deutschland eingereist war. Zu einem Zeitpunkt, als die Bundesanwaltschaft ihn bereits als Beschuldigten führte, reiste er Ende Mai durch Deutschland. Dies geschah nur wenige Tage, bevor ein Haftbefehl gegen ihn erlassen wurde.
Details der Reisen
Wolodymyr Sch. besuchte auf seiner Rückreise aus Dänemark zu seinem Wohnsitz in Polen eine Verwandte seiner Frau in Berlin. Diese Besuche belegen Reisedaten, die den Medien vorliegen. Die in Berlin lebende Ukrainerin bestätigte den Besuch am 26. Mai. Eine weitere Reise nach Dänemark wurde von Sch.s Ehefrau nur eine Woche nach Erteilung des europäischen Haftbefehls gegen Wolodymyr Sch. storniert. Kurz darauf setzte sich Sch. in die Ukraine ab.
Politische Verwicklungen
Der Fall hat inzwischen politische Dimensionen erreicht. Polnische Behörden hätten den europäischen Haftbefehl sofort vollstrecken müssen. Stattdessen sollen hochrangige polnische Politiker ihren deutschen Kollegen Anfang Juli mitgeteilt haben, dass eine Festnahme nicht erfolgen werde. Sicherheitskreise vermuten, dass Sch. vor der drohenden Festnahme gewarnt wurde, möglicherweise durch polnische Stellen. Auch ukrainische Behörden könnten involviert gewesen sein, da Sch. die Grenze zwischen Polen und der Ukraine in einem Fahrzeug mit diplomatischen Kennzeichen überquerte, das der ukrainischen Botschaft in Warschau zugeordnet wird.
Sabotage der Nord-Stream-Pipelines
Im September 2022 zerstörte ein Sabotage-Kommando drei der vier Röhren der Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee. Ermittler der Bundesanwaltschaft, des Bundeskriminalamts und der Bundespolizei sind sich inzwischen sicher, dass Ukrainer hinter der Attacke stecken. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheitslage in Europa und die mangelnde Kooperation zwischen den beteiligten Ländern.
Hintergründe und Auswirkungen
Diese Ereignisse verdeutlichen die Schwächen in der internationalen Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung. Die Tatsache, dass Wolodymyr Sch. trotz eines europäischen Haftbefehls entkommen konnte, zeigt die Notwendigkeit einer stärkeren Koordination und eines entschlossenen Vorgehens gegen solche Bedrohungen. Es bleibt abzuwarten, wie die beteiligten Länder auf diese Vorfälle reagieren und welche Maßnahmen ergriffen werden, um ähnliche Situationen in der Zukunft zu verhindern.
Insgesamt zeigt der Fall Wolodymyr Sch., wie politische Interessen und diplomatische Verwicklungen die Sicherheit und die Rechtsstaatlichkeit in Europa beeinträchtigen können. Es ist unerlässlich, dass die europäischen Staaten zusammenarbeiten, um solche Bedrohungen effektiv zu bekämpfen und die Sicherheit ihrer Bürger zu gewährleisten.

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