
Kubicki fordert Merz zur Corona-Entschuldigung auf: "Diffamierung Andersdenkender war ein Tiefpunkt"
Die Aufarbeitung der Corona-Politik nimmt weiter Fahrt auf. Nach der bemerkenswerten Entschuldigung des ehemaligen "Hart aber fair"-Moderators Frank Plasberg meldet sich nun auch FDP-Vize Wolfgang Kubicki zu Wort und richtet deutliche Worte an CDU-Chef Friedrich Merz. Der Liberale fordert von dem möglichen Kanzlerkandidaten eine öffentliche Entschuldigung für dessen polarisierende Äußerungen während der Pandemie.
Plasberg macht den ersten Schritt
Der Stein des Anstoßes: Bei einer Literaturfestival-Veranstaltung hatte sich der langjährige ARD-Moderator Frank Plasberg für eine "Hart aber fair"-Sendung aus dem November 2021 entschuldigt. In besagter Ausgabe war die Philosophin und Autorin Svenja Flaßpöhler zu Gast, die sich kritisch zur damals diskutierten Corona-Impfpflicht äußerte. Plasberg räumte nun ein, er habe sich "für die Sendung geschämt" - ein bemerkenswertes Eingeständnis, das die damalige Spaltung der Gesellschaft deutlich macht.
Kubickis scharfe Kritik an der Corona-Politik
Für Wolfgang Kubicki war diese Sendung ein "Tiefpunkt" in der öffentlichen Debattenkultur. Auf der Plattform X (ehemals Twitter) lobte er zwar Plasbergs Entschuldigung als "gut und respektabel", forderte aber zugleich weitergehende Konsequenzen: Die eigentliche Verantwortung liege bei den Politikern, die sich für ihren "Umgang mit andersdenkenden Mitbürgern" entschuldigen müssten.
Merz in der Kritik: Spaltende Rhetorik während der Pandemie
Besonders ins Visier nimmt Kubicki dabei CDU-Chef Friedrich Merz. Dieser hatte während der Pandemie behauptet, "unser Land wird in Geiselhaft genommen von den Corona-Leugnern und den Impfgegnern" - eine Aussage, die nach Kubickis Auffassung einer dringenden Revision bedarf. Der FDP-Politiker betont, ein künftiger Bundeskanzler müsse auch für Menschen da sein, die sich nicht gegen Corona haben impfen lassen.
Die überfällige Aufarbeitung der Corona-Politik
Diese Debatte zeigt einmal mehr, wie dringend notwendig eine ehrliche Aufarbeitung der Corona-Politik ist. Die damalige Stigmatisierung Andersdenkender, die aggressive Rhetorik gegen Kritiker der Maßnahmen und die gesellschaftliche Spaltung haben tiefe Wunden hinterlassen. Dass nun erste Protagonisten dieser Zeit ihre Fehler eingestehen, könnte ein wichtiger Schritt zur Heilung sein.
Allerdings offenbart die aktuelle Diskussion auch, dass die politische Elite noch weit davon entfernt ist, ihre damalige Rolle selbstkritisch zu reflektieren. Gerade von denjenigen, die heute nach höchsten Ämtern streben, wäre ein Zeichen der Einsicht und Versöhnung dringend geboten. Die Frage ist nun, ob Friedrich Merz dem Beispiel Plasbergs folgen und sich der Verantwortung für seine damaligen Äußerungen stellen wird.

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