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27.03.2025
06:54 Uhr

Kanada plant Vergeltung: Trumps Autozölle provozieren harte Reaktion

In einer dramatischen Entwicklung der internationalen Handelspolitik sieht sich Kanada gezwungen, auf Donald Trumps jüngsten wirtschaftspolitischen Vorstoß zu reagieren. Der ehemalige US-Präsident und aktuelle Präsidentschaftskandidat hat mit der Ankündigung neuer Zölle auf importierte Fahrzeuge eine Lawine der Entrüstung beim nördlichen Nachbarn ausgelöst.

Kanadas Premier kündigt entschlossene Reaktion an

Premierminister Mark Carney ließ in seiner Ansprache in Kitchener, Ontario, keinen Zweifel an der Entschlossenheit seiner Regierung. Er bezeichnete Trumps Vorgehen als "direkten Angriff" auf Kanada. Die Regierung in Ottawa bereite bereits Vergeltungsmaßnahmen vor, die sich auf nicht weniger als 155 Milliarden kanadische Dollar belaufen könnten. Ein hochrangiges Kabinettstreffen sei für Donnerstag anberaumt, um die Strategie festzulegen.

Ontario-Premier fordert harte Gangart

Besonders markante Worte fand Doug Ford, der Premier der Provinz Ontario. Er kündigte an, den USA "so viel Schmerz wie möglich" zuzufügen, ohne dabei der kanadischen Bevölkerung zu schaden. Seine kämpferische Ansage: "Entweder lassen wir uns von ihm 15 Mal überrollen, oder wir nehmen etwas Schmerz in Kauf und kämpfen wie nie zuvor." Für die Provinz Ontario, das Herzstück der kanadischen Automobilindustrie, steht besonders viel auf dem Spiel.

Gefahr für die nordamerikanische Autoindustrie

Die angedrohten Zölle bedrohen die eng verflochtene nordamerikanische Automobilindustrie in ihren Grundfesten. Die Integration der Produktionsketten über die Grenzen hinweg hat sich über Jahrzehnte entwickelt. Trumps protektionistische Politik könnte dieses fein austarierte System empfindlich stören.

Diplomatische Eiszeit zwischen Ottawa und Washington

Besorgniserregend ist auch die Tatsache, dass seit Carneys Amtsantritt noch kein direktes Gespräch mit Trump stattgefunden hat. Der kanadische Premier deutete an, dass neben Zöllen auch andere Maßnahmen wie Exportabgaben auf Rohstoffe in Erwägung gezogen würden. Die Provinzen sollen in einer koordinierten Aktion gemeinsam gegen die US-Zölle vorgehen.

Ausblick auf einen drohenden Handelskrieg

Die Situation erinnert fatal an frühere handelspolitische Auseinandersetzungen unter Trump. Wieder einmal zeigt sich, wie schnell protektionistische Maßnahmen zu einer Eskalationsspirale führen können. Für die exportorientierte kanadische Wirtschaft steht viel auf dem Spiel - aber auch für US-amerikanische Verbraucher und Unternehmen, die von den engen Handelsbeziehungen profitieren.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob sich dieser Handelskonflikt noch entschärfen lässt oder ob wir Zeugen eines ausgewachsenen Handelskrieges werden. Eines steht fest: Kanada ist nicht gewillt, Trumps aggressive Handelspolitik ohne Gegenwehr hinzunehmen.

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