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26.03.2025
10:15 Uhr

Huthi-Terror legt Welthandel lahm: US-Schiffe meiden Rotes Meer

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat den internationalen Seehandel fest im Würgegriff. Wie der Nationale Sicherheitsberater Mike Waltz am Sonntag enthüllte, sehen sich mittlerweile drei Viertel aller US-Handelsschiffe gezwungen, den kostenintensiven Umweg um die Südspitze Afrikas zu nehmen. Die strategisch wichtige Route durch das Rote Meer und den Suezkanal ist faktisch blockiert.

Dramatische Eskalation der Angriffe

Die Situation hat sich in den vergangenen Wochen dramatisch zugespitzt. "Bei der letzten Durchfahrt eines unserer Zerstörer wurde dieser sage und schreibe 23-mal angegriffen", berichtete Waltz dem Sender CBS. Diese erschreckende Zahl verdeutlicht die massive Bedrohung, der sich Handelsschiffe in der Region ausgesetzt sehen.

Biden-Administration in der Kritik

Scharfe Kritik übte Waltz an der zögerlichen Vorgehensweise der Biden-Regierung. Diese habe sich bisher auf "punktuelle Angriffe" beschränkt und damit zugelassen, dass "einer der wichtigsten Seewege der Welt lahmgelegt wird". Donald Trump würde in dieser Situation deutlich entschlossener gegen die vom Iran gesteuerte Terrorgruppe vorgehen, so die Einschätzung des Sicherheitsberaters.

Massive Gegenschläge zeigen erste Wirkung

Die jüngsten US-Luftschläge haben der Huthi-Miliz offenbar empfindliche Verluste zugefügt. Nach Angaben von Waltz wurde wichtiges Führungspersonal ausgeschaltet, darunter der Leiter des Raketenprogramms. Auch Waffenfabriken, Kommunikationszentren und Produktionsstätten für Überwasserdrohnen wurden zerstört.

Dramatische Auswirkungen auf den Welthandel

Die Terrorangriffe der Huthis haben massive wirtschaftliche Folgen. Normalerweise werden zwölf Prozent des globalen Seehandels über das Rote Meer abgewickelt. Die erzwungenen Ausweichrouten führen zu erheblichen Verzögerungen und Mehrkosten. Die meisten großen Reedereien meiden inzwischen die gefährliche Route komplett.

Teil der iranischen "Achse des Widerstands"

Die Huthi-Miliz, die weite Teile des Jemen kontrolliert, gehört wie die Hamas und die Hisbollah zur iranischen "Achse des Widerstands". Ihr erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels. Die angebliche "Solidarität" mit den Palästinensern dient dabei nur als fadenscheiniger Vorwand für die Terrorangriffe auf die internationale Schifffahrt.

Die aktuelle Entwicklung zeigt einmal mehr die fatalen Folgen einer zu nachgiebigen Politik gegenüber vom Iran gesteuerten Terrorgruppen. Nur ein entschlossenes Vorgehen kann die Sicherheit der internationalen Seewege gewährleisten und den wirtschaftlichen Schaden begrenzen.

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