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27.03.2025
07:26 Uhr

Demokratie in Gefahr? CDU und SPD planen Wahlausschluss durch die Hintertür

Ein besorgniserregender Plan der künftigen schwarz-roten Koalition in Berlin könnte die politische Landschaft Deutschlands grundlegend verändern. Im Koalitionspapier findet sich ein Passus, der nichts Geringeres vorsieht als den Entzug des passiven Wahlrechts bei mehrfacher Verurteilung wegen Volksverhetzung. Ein Vorhaben, das massive Auswirkungen auf die deutsche Demokratie haben könnte.

Der schmale Grat zwischen Demokratieschutz und Demokratieabbau

Was auf den ersten Blick nach einer sinnvollen Maßnahme zum Schutz der Demokratie klingen mag, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als hochproblematischer Eingriff in fundamentale demokratische Grundrechte. Bislang war der Verlust des passiven Wahlrechts nur bei schwerwiegenden Verbrechen und Haftstrafen von mindestens einem Jahr möglich. Nun sollen bereits politische Äußerungen, die als volksverhetzend eingestuft werden, ausreichen, um Politiker von Wahlen auszuschließen.

Ein gefährlicher Präzedenzfall für die Zukunft

Die geplante Verschärfung des Volksverhetzungsparagrafen in Kombination mit dem drohenden Wahlausschluss öffnet der politischen Willkür Tür und Tor. Besonders bedenklich erscheint die schwammige Definition dessen, was künftig unter "Hass und Hetze" fallen soll. Hier droht die Gefahr, dass politisch unliebsame Positionen systematisch kriminalisiert werden könnten.

Rumänische Verhältnisse in Deutschland?

Der Blick nach Rumänien zeigt, wohin solche Entwicklungen führen können: Dort wurde kürzlich ein führender Oppositionspolitiker kurz vor der Wahl-Registrierung verhaftet und seine Kandidatur für ungültig erklärt - ein eindeutig politisch motivierter Akt. Ähnliche Szenarien könnten künftig auch in Deutschland Realität werden.

Die Alternative zum Parteiverbot

Nachdem sich ein komplettes Parteiverbot als zu hohe rechtliche Hürde erwiesen hat, scheint man nun nach alternativen Wegen zu suchen, um unliebsame politische Konkurrenz auszuschalten. Diese Entwicklung ist mehr als besorgniserregend - sie könnte den Anfang vom Ende unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung markieren.

Fazit: Demokratie braucht Meinungsvielfalt

Eine wahre Demokratie muss auch kontroverse Stimmen aushalten können. Der Versuch, über strafrechtliche Umwege politische Gegner von der demokratischen Teilhabe auszuschließen, erinnert fatal an Methoden, die wir eigentlich in autoritären Systemen verorten würden. Es ist höchste Zeit, dass die Bürger aufwachen und erkennen, welche gefährliche Entwicklung hier im Namen des vermeintlichen Demokratieschutzes vorangetrieben wird.

Die aktuelle politische Führung scheint vergessen zu haben, dass eine lebendige Demokratie vom offenen Diskurs lebt - auch und gerade dann, wenn dieser unbequem ist. Der geplante Wahlausschluss durch die Hintertür ist ein weiterer Beleg dafür, wie weit sich die etablierte Politik bereits von demokratischen Grundprinzipien entfernt hat.

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