
ARD-Chef fordert mehr Geld vom Bürger - Sparen kommt nicht in Frage
In einer bemerkenswerten Demonstration von Realitätsverweigerung hat der neue ARD-Vorsitzende Florian Hager klargestellt, dass kurzfristige Sparmaßnahmen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht möglich seien. Eine Aussage, die angesichts der üppigen Gehälter und aufgeblähten Strukturen des Senderverbunds wie blanker Hohn in den Ohren der Gebührenzahler klingen dürfte.
Mehr Geld statt Sparkurs
Statt den Gürtel enger zu schnallen, wie es Millionen deutscher Bürger in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten tun müssen, zieht die ARD vor das Bundesverfassungsgericht. Das Ziel: Eine weitere Erhöhung des Rundfunkbeitrags auf satte 18,94 Euro monatlich durchzusetzen. Hager verteidigt diesen Schritt mit dem fadenscheinigen Argument, man wolle lediglich das "von der Politik beschlossene Verfahren" einhalten.
Strukturreform als Ausrede
Während der ARD-Chef großspurig von Strukturreformen spricht, die angeblich "die größten Hebel" zur Ressourceneinsparung darstellen sollen, bleibt er konkrete Maßnahmen schuldig. Seine Begründung für die Verweigerung kurzfristiger Einsparungen klingt dabei wie eine Bankrotterklärung des öffentlich-rechtlichen Systems: Bei neun unabhängigen Unternehmen sei dies nicht "mal eben" umsetzbar.
Digitale Zukunftspläne statt Kostenbewusstsein
Stattdessen schwadroniert Hager lieber von digitaler Souveränität und der Umstellung von Spartenkanälen auf rein digitale Verbreitung ab 2033. Die Zusammenlegung von Sendeanstalten - eine der wenigen wirklich effektiven Sparmaßnahmen - lehnt er kategorisch ab. Dies steht in krassem Widerspruch zu den Reformvorschlägen der Bundesländer, die eine Beschränkung auf vier regionale Sender vorsehen.
Gebührenzahler als Melkkuh der Nation
Besonders pikant: Während die ARD-Spitze jegliche Sparanstrengungen verweigert, verzeichneten die öffentlich-rechtlichen Sender 2023 Rekordeinnahmen. Die Gebührenzahler werden also weiter als Melkkuh der Nation missbraucht, während sich die Senderfunktionäre hinter komplexen Strukturen verstecken und jede echte Reform blockieren.
Fazit: Reform dringend notwendig
Die Haltung der ARD-Führung zeigt einmal mehr, wie dringend eine grundlegende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist. Statt immer neue Geldforderungen zu stellen, wären echte Einsparungen und schlankere Strukturen der richtige Weg. Die Gebührenzahler haben ein Recht darauf, dass mit ihrem Geld verantwortungsvoll umgegangen wird - auch und gerade beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

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