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24.03.2025
09:40 Uhr

Ampel-Politik fordert nächstes Opfer: Traditionsreicher Autozulieferer Schlote kapituliert vor wirtschaftlicher Realität

Die deutsche Automobilindustrie, einst das Aushängeschild deutscher Ingenieurskunst und wirtschaftlicher Stärke, muss einen weiteren bitteren Rückschlag verkraften. Der renommierte Automobilzulieferer Schlote hat für seine vier deutschen Tochtergesellschaften Insolvenz angemeldet - ein dramatischer Schritt, der die zunehmende Krise in der deutschen Industrielandschaft schonungslos offenlegt.

Banken ziehen die Reißleine - Über 1.300 Arbeitsplätze in Gefahr

Was sich bereits mit der Insolvenz der Dachgesellschaft Schlote Holding GmbH andeutete, hat nun die gesamte Unternehmensgruppe erfasst. Drei Großbanken haben in einem drastischen Schritt die Kreditlinien für die bislang noch nicht insolventen Tochterunternehmen gekündigt. Die Gesamtsumme der Kredite beläuft sich auf stolze 20 Millionen Euro - eine Summe, die das Unternehmen in der aktuellen Situation unmöglich stemmen konnte.

Die grüne Transformation fordert ihren Tribut

Besonders bitter: Die betroffenen Tochtergesellschaften arbeiteten bis zuletzt profitabel. Doch die ideologisch getriebene Transformationspolitik der Ampelregierung, gepaart mit explodierenden Energiekosten und überbordender Bürokratie, hat dem Traditionsunternehmen offenbar den Todesstoß versetzt. Während andere Industrienationen ihre heimische Wirtschaft unterstützen, scheint die deutsche Politik regelrecht auf Unternehmenspleiten zu warten.

VW als Hauptkunde - wenn Giganten wanken

Besonders pikant ist die Situation, da ausgerechnet der Volkswagen-Konzern als Hauptkunde der Schlote-Gruppe selbst mit erheblichen Schwierigkeiten kämpft. Die zwangsweise Fokussierung auf die E-Mobilität und der damit verbundene radikale Umbau der Produktionsstrukturen fordern ihren Tribut - nicht nur bei den Großkonzernen, sondern gerade auch bei den mittelständischen Zulieferern.

Rettungsversuch in letzter Minute

Der vorläufige Insolvenzverwalter Manuel Sack versucht nun, was in der aktuellen wirtschaftspolitischen Gemengelage fast unmöglich erscheint: die Rettung des Unternehmens. Die Gehälter der rund 1.350 Mitarbeiter sind zumindest für die nächsten drei Monate durch das Insolvenzgeld gesichert. Doch was danach kommt, steht in den Sternen. Die Suche nach Investoren läuft auf Hochtouren - in einem Umfeld, in dem ausländische Investoren Deutschland zunehmend den Rücken kehren.

 

Haftungsausschluss und redaktioneller Hinweis: Die in diesem Artikel zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen und Meinungen entsprechen der redaktionellen Linie unserer Redaktion und basieren auf sorgfältiger Recherche. Dennoch empfehlen wir unseren Lesern, sich zu dieser komplexen Thematik durch eigene Recherchen ein umfassendes Bild zu machen. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann keine Gewähr übernommen werden.

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