
Münzen und Barren – Frankreich
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Frankreich
Die ersten bekannten Prägungen französischer Goldmünzen fallen in das Jahr 1360. Für Sammler sind allerdings vor allem die Produktionen zwischen der Kaiserkrönung Napoleons und dem Ende der Lateinischen Münzunion 1914 interessant. Zuständig für heutige Umlauf-, aber auch Anlage- und Gedenkmünzen ist die staatliche Münze Monnaie de Paris. Besonders bekannt ist das Münzmotiv der Nationalheldin Marianne, einer der Symbolfiguren der französischen Revolution.
Sind Sie Frankreich-Fan und möchten den Fokus Ihrer Sammlung auf Münzen und Barren aus der Grande Nation legen, können Sie sich aus einer umfassenden Auswahl für Ihre Favoriten entscheiden. Denn Frankreich blickt numismatisch auf eine äußerst lange und ereignisreiche Geschichte zurück.
Bereits 864 ernannte Karl der Kahle den königlichen Hof in Paris zur Zentralstelle für die Produktion französischer Münzen, seit 1358 gibt es ein strukturiertes nationales Münzwesen. In diese Zeit des späten Mittelalters fielen auch die ersten bekannten Goldmünzen des Landes sowie die Prägungen der Silberwährung Livre, bevor diese nach vier Jahrhunderten durch den Franc ersetzt wurden. Dieser wurde in zehn Decimes bzw. 100 Centimes unterteilt und bildete damit zugleich die erste Dezimalwährung innerhalb Europas – ein System, das nach und nach von allen anderen Ländern auf dem Kontinent übernommen werden sollte.
Vor allem ab diesem Zeitpunkt geprägte historische Münzen sind unter Sammlern nicht zuletzt auch aufgrund ihrer spannenden Geschichte äußerst begehrt. Zu verdanken ist dies vor allem zwei berühmten Persönlichkeiten der damaligen Zeit: Nationalheldin Marianne, die als Symbol der französischen Revolution die Schlagworte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verkörperte, wurde ebenso häufig auf den Motivseiten von Goldmünzen aus Frankreich abgebildet wie Napoleon. Einige Münzen aus den Jahrhunderten zwischen seiner Machtübernahme 1799 und dem Ende der Lateinischen Münzunion 1914 zählen zu den beliebtesten und wertvollsten Prägungen historischer Münzen aus Europa.
Im Jahr 1879 gab es einen Regierungsbeschluss, nach dem künftig ausschließlich der französische Staat das Recht zur Münzprägung innehaben sollte – ein Gesetz, an dem sich bis heute nichts geändert hat. Zuständig für Umlauf-, Anlage- und Gedenkmünzen ist noch immer die staatliche Münze Monnaie de Paris. Seit 1775 liegt ihr Hauptsitz im gleichnamigen Hôtel de la Monnaie am Quai de Conti in Paris. Aufgrund der umfassenden Tätigkeiten wurde 1973 ein weiterer Standort in Pessac in der Gironde eröffnet, der seit 1998 unter anderem für die Herstellung des französischen Euro verantwortlich zeichnet. Hier erfolgte 2021 mit dem Guss des ersten europäischen Silberbarrens eine weitere Premiere. Er zeigt das berühmte Wahrzeichen der Stadt Paris, den Eiffelturm, als Motiv.
Doch vor allem punkten historische Münzen aus Frankreich bei Sammlern und Anlegern. Hierbei sind trotz ihrer hohen Auflage die alten 20-Franc-Münzen aus Gold stark nachgefragt. Sie wurden in einer Feinheit von 900/1000 geprägt und sind heute primär bei Investoren in Edelmetalle als wertvolle Anlagegoldmünzen beliebt. Unter ihnen hat sich neben Marianne und Napoleon vor allem der Goldengel Genius zu einem wahren Klassiker entwickelt. Doch auch die Konterfeits der jeweiligen Landesherrscher als Münzmotiv machen Geschichte wieder erlebbar. Ein weiterer großer Pluspunkt vereint all diese Goldfrancs: Sie eignen sich ideal als Anlagemetalle für Krisenzeiten. Denn als historische Münzen sind sie von einem möglichen Goldverbot ausgenommen und lassen sich aufgrund ihrer kompakten Größe ideal als Tauschmittel einsetzen.
Sie sehen: An einer Auswahl französischer Münzen mangelt es nicht. Doch schauen Sie auch gerne auf die Übersicht weiterer verschiedener Ausgabeländer.

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